Holtmann Saaten

Zwischenfruchtanbau

Der Zwischenfruchtbau ist eine landwirtschaftliche Praktik, bei der zwischen zwei Hauptkulturen eine sogenannte Zwischenfrucht angebaut wird. Diese Zwischenfrucht dient dazu, den Boden zu schützen und zu verbessern, indem sie Nährstoffe aufnimmt, Humus bildet und Erosion verhindert. Außerdem können Zwischenfrüchte als Futter- oder Energiepflanzen genutzt werden.

Es gibt zwei Arten von Zwischenfruchtbau: Sommer- und Winterzwischenfruchtbau. Der Unterschied liegt darin, ob die Zwischenfrucht nur den Spätsommer und Herbst oder zusätzlich den gesamten Winter überbrückt. Sommerzwischenfrüchte werden im Spätsommer oder Herbst ausgesät und vor dem Winter geerntet oder sie sterben im Spätherbst oder Winter ab. Der Erfolg des Sommerzwischenfruchtbau hängt stark von der Witterung und dem Saattermin ab.

Winterzwischenfrüchte dagegen werden je nach Standort und Pflanzenart zwischen Mitte August und Ende September ausgesät und zwischen April und Mai geerntet. Der Anbau von Winterzwischenfrüchten ist relativ risikoarm, da die Winterfeuchtigkeit ausreichend hoch ist, um einen Anbau auf den meisten Bodenarten zu ermöglichen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Winterzwischenfrucht aufgrund des längeren Anbauzeitraums bis ins Frühjahr hinein erhebliche Wasservorräte im Boden beanspruchen kann, was ein Risiko für die Folgekultur darstellen kann.

Es gibt auch einen Sonderfall des Zwischenfruchtbau, den Zweitfruchtbau, der auch als Zweikultursystem bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um eine Winterung, die im Frühjahr oder Frühsommer geerntet wird, gefolgt von einer Zweitfrucht, die im gleichen Jahr noch geerntet wird. Dadurch können zwei Ernten in einem Jahr erzielt werden. Für den Zweitfruchtbau ist jedoch ausreichend Niederschlags- oder Bodenwasser und eine ausreichend lange Vegetationszeit erforderlich.

Zur Anlage von Zwischenfruchtbeständen werden verschiedene Verfahren eingesetzt. Die Stoppelsaat ist das am häufigsten angewendete Verfahren. Dabei werden die Zwischenfrüchte nach einer Hauptfrucht wie Körnergetreide oder Frühkartoffeln in einen mehr oder weniger tief bearbeiteten Boden ausgesät. Die Stoppelsaat ist relativ einfach und erfordert keine zusätzlichen Bodenvorbereitungen. Es ist jedoch wichtig, dass ein feinkrümeliges, rückverfestigtes Saatbett geschaffen wird, das ausreichenden Bodenschluss und damit die Wasserzufuhr zum Saatkorn gewährleistet.

Eine weitere Anbautechnik ist die Untersaat, bei der die Zwischenfrucht zusätzlich zu einer früher erntereifen Hauptfrucht (Deckfrucht) gesät wird. Dies kann bereits im Herbst in Wintergetreide stattfinden oder erst im Frühjahr. Wird gleichzeitig mit der Deckfrucht ausgesät, spricht man von Beisaat. Bei der Auswahl der Art bzw. Sorte ist es wichtig, darauf zu achten, dass diese für die Saat in einen Deckfruchtbestand geeignet ist.

Ein „Stoppelfeld mit Kleeuntersaat“ ist ein Feld, auf dem junger Klee unter den Stoppeln der Vorfrucht angebaut wird. Trotz einiger Vorteile der Untersaat gegenüber der Ackerlandung zögern viele Landwirte noch, sie einzusetzen, da sie befürchten, dass die Untersaat die Entwicklung der Hauptfrucht hemmen oder die Ernte erschweren könnte. Durch die Verwendung geeigneter Arten und Sorten sowie eine Anpassung des Saatzeitpunkts können solche Probleme jedoch vermieden werden.

Die Untersaat hat mehrere Vorteile, z. B. keine zusätzliche Bodenbearbeitung (außer möglicherweise Eggen), geringere Saatkosten als bei nackter Brache und die Möglichkeit, schwere Lehmböden nach der Getreideernte zu begrünen oder selbst in Gebieten mit periodischer Sommertrockenheit Deckfrüchte anzubauen. Untersaatpflanzen schaffen einen Wachstumsvorteil gegenüber kahlen Brachen und tragen zur Erhöhung der Bodenstabilität bei, indem sie intensiver und tiefer wurzeln und so eine bessere Bodenaggregation ermöglichen. Auch für das Bodenleben sind längere Bodenruhezeiten förderlich.

Entscheidend für den Erfolg der Untersaat ist jedoch die Wahl der richtigen Art und des Saatzeitpunktes. Untersaatpflanzen haben eine kurze Vegetationsperiode mit angemessenen Temperaturen, daher sind eine schnelle Keimung und eine frühe Entwicklung für eine erfolgreiche Kultivierung unerlässlich. Leichte und mittlere Böden sind leichter zu bearbeiten und damit besser für die Untersaat geeignet als schwere, tonige Böden. Auf sandigen Böden mit hoher Trockenheitstoleranz eignen sich Sandhafer oder Rauhafer für die Sommeraussaat, als Winterbegrünung können Welsches Weidelgras, Getreideroggen oder Haarwicke angebaut werden.

Wenn auf schweren, lehmigen Böden eine Untersaat gewünscht wird, ist es vorzuziehen, Untersaat anstelle von kahlen Brachen zu verwenden, da dies einen Wachstumsvorteil bieten kann. Allerdings wird sich das verfügbare Artenspektrum auf Gräser und Kleearten mit mäßigem Lichtbedarf beschränken.

gras

Wichtig ist, die Wahl der Zwischenfrüchte auf den Standort und die Aussaatzeit abzustimmen. Zur Abdeckung des gesamten Winters sind winterharte Arten notwendig, was bei relativ wenigen Zwischenfruchtarten der Fall ist. Umfangreicher ist die Auswahl an Sommerzwischenfrüchten.

Der Einsatz von Zwischenfrüchten in der ansonsten vegetationsfreien Zeit hat viele Vorteile: Sie verbessern den Boden, indem sie Pflanzenreste auf dem Feld belassen, schützen Umwelt und Gewässer, indem sie Bodenerosion und Nährstoffauswaschung reduzieren, und erhöhen die Biodiversität.

Insbesondere bei der Aussaat von Sommerzwischenfrüchten sollte der frühestmögliche Aussaattermin gewählt werden, um die kurze Vegetationsperiode bis zum Herbst auszunutzen. Generell gilt die Faustregel: Ein Tag im Juli ist besser als eine Woche im August und eine Woche im August ist besser als der ganze September.

Die Anforderungen an die Aussaatzeit können bei verschiedenen Arten und Sorten sehr unterschiedlich sein. Aussaatempfindliche Arten wie Gräser, Klee oder Breitleguminosen sollten so früh wie möglich (bis Ende Juli) ausgesät werden. Spätsaattolerante Arten wie Raps, Senf oder Ölrettich können eine spätere Aussaat vertragen, jedoch mit verzögerter Entwicklung und geringerer Trockenmasseproduktion. Die Wahl der Arten sollte immer dem Standort angepasst werden.

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