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Alternative Energiepflanze: das Riesenweizengras

Riesenweizengras

Wir stellen vor: das Riesenweizengras. Es wird hierzulande immer beliebter als alternative Energiepflanze. Oder als Ergänzung im Substratmix für Biogasanlagen. Was kann das Steppengras? Welche Vorteile ergeben sich durch seinen Anbau? Welcher Schnitt ist von Vorteil?

Was ist Riesenweizengras?

Es zählt zu den Süßgräsern und kommt ursprünglich aus Südwestasien. Die relativ anspruchslose Pflanze hat eine Nutzungsdauer von mindestens 10 Jahren. Das Gras erreicht eine Höhe bis zu 2,5 m. Im Anbaujahr bildet die Pflanze unterirdische Pflanzenmasse und dient ab dem zweiten Jahr als Substratlieferant für Biogasanlagen.

Vorteile der Energiepflanze

Risenweizengras hat ein tiefreichendes Wurzelwerk und kommt somit gut durch längere Trockenperioden. Dazu muss man sagen, dass es natürlich mit einer guten Wasserversorgung üppiger wächst. Im Vergleich zu Mais und anderen Energiepflanzen hat das Riesenweizengras im Feldversuch die meisten Trockenmassererträge (20 t/h) erzielt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann schnell säen statt aufwendig zu pflanzen. Denn der Anbau ist so einfach wie bei herkömmlichem Gras. Man sät einmal und kann 5 Jahre und länger ernten. Außerdem wächst die Pflanze schon ab Regenmengen von 400 ml pro Jahr und ist bis -30 Grad frosthart.

Gerade auf Grenzstandorten und in Wasserschutzgebieten könnte das Riesenweizengras eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch verträgliche Alternative darstellen. Bei einem relativ geringen Stickstoffeinsatz wächst relativ viel Biomasse heran.

Das ist besonders für Wasserschutzgebiete von großem Vorteil. Zudem bietet das Gras als mehrjährige Dauerkultur einen deutlich verbesserten Erosionsschutz gegenüber dem Maisanbau. Auch die Gefahr einer Nitratverlagerung ist weit geringer als beim Mais.

Des Weiteren steigt durch den Anbau alternativer Energiepflanzen die Akzeptanz zur Bioenergieerzeugung auf Ackerflächen.

Der Anbau

Zwischen Juni und August  ist der beste Zeitpunkt für das Aussäen des Riesenweizengras. Der Boden sollte weitestgehend feinkrümelig und unkrautfrei und flach bearbeitet sein.  Mit 20 bis 25 Kilogramm pro Hektar sollte die Aussaat in ein bis zwei Zentimeter Tiefe erfolgen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bioenergiepflanzen, wie beispielsweise Silphie, kann das Energiegras mit herkömmlicher Technik gedrillt werden. Das reduziert die Verfahrenskosten erheblich.

Zur schnelleren Etablierung des Bestandes sollten bis zum Aufgang 60 Kilogramm Stickstoff pro Hektar eines schnell wirkenden N-Düngers gegeben werden.  1 bis 2 Schröpfschnitte im Jahr zur Unkrautbekämpfung sind empfehlenswert.

Riesenweizengras reagiert sehr empfindlich auf eine Unkrautkonkurrenz, so empfiehlt sich im Ansaatjahr ab dem Vier-Blattstadium ein Herbizideinsatz. In der Etablierungsphase spielt Unkraut eine geringere Rolle. Hier gibt es inzwischen Alternativen zur chemischen Behandlung

Das Schnittmanagement

Wie sind aber die  Auswirkungen des Schnittmanagements auf Biomasseerträge und Methanausbeuten?  In den USA wird beispielsweise nur ein Schnitt im Jahr praktiziert.

Die Methangehalte sind bei intensiver Nutzung zwar am höchsten. Aber aufgrund der niedrigeren Kosten und der längeren Nutzungsdauer der Narben ist die Nutzung mit zwei Schnitten pro Jahr dennoch am wirtschaftlichsten.

Oftmals ist auch eine stärkere Verunkrautung bei intensiver Schnittnutzung und tiefem Schnitt zu beobachten. Zudem reduzierte sich die Ertragsfähigkeit älterer Praxisbestände bei sehr tiefem Schnitt.

Schnitthöhen von lediglich 5 cm sind daher nicht zu empfehlen. Denn der Wiederaustrieb nach Entblätterung verläuft etwas langsamer als bei 10 cm Schnitthöhe. Dadurch verschlechtert sich die Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern und Gräsern.

Die Sortenwahl

Die Sortenwahl beeinflusst die Ertragsfähigkeit eines Riesenweizengrasbestandes deutlich weniger als das richtige Schnittmanagement. In Feldversuchen ließen sich leichte Unterschiede in puncto Ertrag zwischen den Sorten lediglich im 2. Jahr messen.

Die Ernte

Die Ernte erfolgt zweimal pro Jahr. Der erste Schnitt sollte im Juni erfolgen, der zweite zum Vegetationsende. Mit einem TS-Gehalt von circa 28%.

Ein Vorteil ist, dass das Energiegras mit dem Häcksler aus dem Stand geerntet werden kann und man nicht vorher mähen muss. Nach der Ernte ist ein Anwelken nicht nötig. Somit werden Sie unabhängiger vom Wetter.

Nur zweimal im Jahr muss der Ackerboden befahren werden. Das jährliche Pflügen, Säen, usw. entfällt. Es muss nur noch gedüngt und eventuell Pflanzenschutz aufgebracht werden.

Der Ertrag

Mit zwei Schnitten sind bis zu 20 t/ha Trockenmasse möglich. Damit ist ein Gasertrag bis zu 674 nl/kg oTS denkbar. Das sind circa 1550 Kubikmeter mehr Gas pro Hektar als bei Mais. 57% Methanertrag, also bis zu 384 nl/kg oTS. Die geringen Bodenansprüche sowie die gute Trockentoleranz machen die Pflanze gerade für schwächere Standorte interessant.

Vorteile im Überblick

  • Bei schwachen Böden eine Alternative zum Maisanbau
  • Gewässerschutz
  • Hohe Trockenmasseerträge
  • Bietet Erosionsschutz
  • Geringer Aufwand -> Einsparung fossiler Energieträger
  • Keine chemische Pflanzenschutzmittel nach Etablierungsjahr
  • Keine Nährstoffauswaschung im Winter
  • Geringe Arbeitskosten, keine Spezialtechnik
  • Öffentliche Akzeptanz
  • Zwei Schnitte im Jahr möglich

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