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CCM verfüttern: Aber was muss man beachten?

Corn-Cob-Mix-Pflanze

Mit dem Corn-Cob-Mix, oder kurz CCM, ist das Maiskorn-Spindel-Gemisch gemeint. Es kommt schon fast an die Qualität von Körnermais heran.

Der schmackhafte Corn-Cob-Mix hat sich schon länger in der Schweinemast etabliert. Was muss man trotzdem beim Füttern an seine Schweine beachten? Und wäre dieses Gemisch auch etwas für die Fütterung von Milchkühen?

Was muss man alles beachten, damit man sauberes CCM erhält und auch behält?

CCM in der Schweinemast – mehr ist immer besser?

In den letzten Jahren wurde CCM im Mittel mit geringen Rohfasergehalten geerntet, also zwischen 2,6 bis 2,8 Prozent in der Trockenmasse. Mit Stärkegehalten von teilweise über 70 Prozent und ME-Gehalten von 16,2 MJ übertraf man das Niveau von Weizen.

Vorsicht ist geboten bei einem Fusariumbefall. Hier empfiehlt es sich auf Fusariumtoxine DON (Deoxynivalenon) und ZEA (Zearalenon) zu untersuchen.

Außerdem sollte man nicht zu rohfaserarm füttern. Zwar liefert rohfaserarmes CCM viel Energie, aber bei hohem CCM-Anteilen im Futter sollte ein Wert von 4 Prozent nicht unterschritten werden. Für einen gesunden Darm der Schweine ist ein höherer Rohfaserwert erforderlich.

Bei hohem CCM-Anteil in Futterrationen ist es empfehlenswert auf ausreichend Tryptophan zu achten. Diese essenzielle Aminosäure ist in Mais nur wenig vorhanden.

CCM hat jedoch einen höheren Fettanteil als Weizen oder Roggen. Dieses Maisfett besitzt hohe Anteile an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welcher Einfluss auf die Speckkonsistenz haben soll. Da CCM aber einen Silierprozess durchläuft, ist nicht ausreichend geklärt, ob CCM die gleiche Wirkung darauf hat wie Körnermais.

Früher wurde der Spindelanteil sehr hoch gehalten, zwischen 50 bis 80 Prozent. Da mit mehr Spindeln, aber auch das Risiko eines hohen Mykotoxinwertes besteht, sollte der Spindelanteil bei heutigen Sorten eher bei 16 bis 17 Prozent liegen. Oder sogar darunter.

Aufgrund der Sortenunterschiede sowohl im Korn-Spindel-Verhältnis als auch im Rohfasergehalt der Spindeln (300 bis 380 g je kg TM in NRW, 1980) können diese Berechnungen nur grobe Anhaltswerte bieten.

Die betriebseigen CCM-Analyse ist deshalb für die genaue Berechnung der Futterrationen notwendig. Zum Vermahlungsgrad gilt die Faustregel: Mehr als 80 Prozent der Partikel sollten kleiner als 2mm sein, aber nur maximal 55 Prozent kleiner als 1 mm. Kontrollieren Sie dies anhand der Siebanalyse.

CCM-Fütterung bei Milchvieh

Maisprodukte haben einen höheren Anteil an beständiger Stärke im Vergleich zu Getreide. Diese wird nicht im Pansen, sondern im Dünndarm der Kuh abgebaut. Die dabei entstandene Glucose steht dem Energiestoffwechsel des Tieres direkt zur Verfügung.

Ein höherer Anteil an beständiger Stärke kann zwar eine etwas höhere Milchleistung bedeuten, aber die Inhaltsstoffe der Milch werden dadurch selten gesteigert.

Die empfohlene Menge an beständiger Stärke sollte in Rationen für Hochleistungskühe zwischen 25 bis 50g pro kg Trockenmasse betragen. Bei altmelkenden Tieren maximal 30 g/kg TM, da die Tiere schnell verfetten könnten.

Bei einem kleinen Rationsanteil ist die Lagerung von CCM mit geringem Vorschub problematisch. Beispielsweise werden für 80 laktierende Milchkühe in einer Woche zwischen 11,2 dt und 16,8 dt CCM benötigt. Das sind rund 2 bis 3 kg CCM pro Kuh und Tag.

Die Konservierung spielt hier eine große Rolle.

Stabile CCM-Silage; Was ist also zu tun?

Folgende Regeln sind vor der Silage von CCM dringend zu beachten:

  • Silos und Lagerstätten sind vor dem Befüllen systematisch zu reinigen damit das Futter schmackhaft und einwandfrei ist
  • Die Maschine sollte beim Dreschen auf einen möglichst geringen Spindelanteil eingestellt werden. Hohe Mykotoxingehalte könnten sonst die Folge sein
  • Der Trockensubstanzgehalt sollte zwischen 60 und 64 Prozent gehalten werden. Zu hohe TM-Gehalte erschweren eine intensive Michsäuregärung. Säurezusätze werden bei zu hohen T-Gehalten empfohlen
  • Zum Vermahlungsgrad gilt die Faustregel: Mehr als 80 Prozent der Partikel sollten kleiner als 2mm sein, aber nur maximal 55 Prozent kleiner als 1 mm. Kontrollieren Sie dies anhand der Siebanalyse
  • Hohe Vermahlungstemperaturen meiden, da sich sonst Kondenswasser am Silorand bildet
  • Arbeiten Sie zügig beim Befüllen, Verdichten und Abdecken
  • Für einen stabilen Ablauf der beabsichtigten Milchsäuregärung mit um die 2 % Milchsäuregehalt sollte die Öffnung des Flachsilos frühestens nach 6 Wochen erfolgen. Man riskiert nur unnötig unvollständig konserviertes CCM zu verfüttern.
  • Hygienemaßnahmen bei der Entnahme: gerade Anschnittflächen und ein ausreichender Vorschub von mindestens 10 cm im Winter und 20 cm im Sommer. Denn dies reduziert den Lufteintritt ins feucht konservierte Futter
  • Keinesfalls nicht einwandfreies CCM verfüttern
  • Um beim Futterwert sicher zu gehen, sollte man das CCM untersuchen lassen, beispielsweise bei der LUFA in Münster mit NIRS-Technik
  • Bei der Zugabe von Konservierungsmitteln müssen die bezogenen und verbrauchten Mengen dokumentiert werden.

Einsatz von Konservierungsmitteln – muss das sein?

Für die Lagerstabilität ist eine ausreichende Verdichtung ganz entscheidend. Gerade in Betrieben mit ganzjähriger CCM-Fütterung kommt es darauf an, die aerobe Stabilität zu gewährleisten.

Ansonsten können sich die Mikroorganismen, insbesondere Hefen und Schimmelpilze, explosionsartig vermehren. Die Folge sind Nacherwärmungen im CCM-Haufen und hohe Nährstoffverluste.

Feuchte Chargen können bei einer Trockenfütterung problematisch sein, da das Futter in den Förderleitungen verklebt und im Automaten schlechter nachrutscht. Hier besteht die Gefahr einer Schimmelbildung.

Um eine verlustfreie Fütterung ganzjährig zu garantieren, muss deshalb auf eine sorgfältige Konservierung mit Propionsäure oder anderen Konservierungsmitteln geachtet werden.

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