Holtmann Saaten

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Landwirt auf Sojafeld

Soja – die Nachfrage steigt

Die Nachfrage nach heimischen Eiweißfrüchten nimmt stetig zu – und mit ihr auch die Anbaufläche.

Mit neuen Züchtungen geht sein Anbau bald auch schon in kühleren Regionen.

Für wen ist der Sojaanbau überhaupt geeignet? Und wie gelangt der Luftstickstoff bei einer Leguminosen in den Boden?

Sojabohnen in Händen

In der EU wird gerade mehr Soja angebaut!

Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) berichtet, dass Brasilien vorhat seine Anbauflächen für 2022/2023 um 24 Prozent zu steigern. Damit soll der Nachfrage aus Europa nachgegangen werden. Man vergisst aber leicht, dass dafür auch Regenwald gerodet wird.

In der EU nimmt die Anbaufläche ebenso zu. 2022 wird Soja auf 1 Million Hektar angebaut. Den größten Ertrag erzielte Italien. Insgesamt hat sich die EU-Sojaerzeugung in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Im Jahr 2022 könnten rund 3 Millionen t Sojabohnen geerntet werden – das sind 15 Prozent mehr als 2021.

Man erwartet, dass 2022 136.000 t hierzulande geerntet werden. Das wären 27 Prozent mehr als 2021. Somit hat sich die Sojaerzeugung in Deutschland in den letzten sechs Jahren verdreifacht.

Gentechnik

Züchtungserfolg für neue, kühletolerante Soja-Sorten

Bisher kann die Sojabohne noch nicht überall in Deutschland angebaut werden. Aber in den Regionen südlich der Autobahn A2 kann sich der Sojaanbau lohnen. Ein Anbauerfolg für Gebiete nördlich dieser Linie ist momentan leider nicht gegeben.

Eine wissenschaftliche Studie hat aber ergeben, dass die Züchtung hochertragreicher Soja-Sorten auch für Regionen wie Norddeutschland möglich ist. Eine Forschungsgruppe hat in einem sechsjährigen Projekt mehrere tausend Soja-Kreuzungen auf molekularer Ebene untersucht.

Dabei wurden Gene identifiziert, die bestimmte Umweltanpassungen wie Kühletoleranz beeinflussen. Erste Erkenntnisse wurden bereits an Pflanzenzüchtungen weitergegeben. Momentan wird von Zuchtunternehmen untersucht, ob die Zulassung einzelner Soja-Sorten bereits möglich ist.

Sojaschoten trocken

Wann ist der Sojaanbau für mich geeignet?

Das Geschäft mit Soja ist rentabel. Seit 2016 ist der Weltmarktpreis für Sojabohnen durchschnittlich um 9,2 % pro Jahr gestiegen. Deshalb kostet eine Tonne Soja momentan circa 560 Euro (Stand 03.06.2022).

In den USA wird Soja seit Jahren als reine Mais-Soja-Furchtfolge angepflanzt. Dabei zeigt sich Soja als wenig empfindlich gegenüber Fruchtfolgekrankheiten.

Außerdem hat die Sojabohne nicht so einen hohen Schädlingsdruck wie beispielsweise Raps, Zuckerrübe oder Weizen.

Bei der Raps-Getreide-Fruchtfolge würde Soja als Sommerung die Fruchtfolge entzerren. Als Blattfrucht ermöglicht Soja sowohl eine Zwischenfrucht als auch den Anbau von Blattfruchtweizen.

Die Nachfrage nach Soja nimmt zu. Das macht den Anbau für deutsche Landwirte zunehmend attraktiv. Der Bedarf an heimischen Eiweißfuttermitteln ist sehr hoch. Und die Sojaproteine sind, denen von anderen Leguminosen weit überlegen.

Hinweis

Für den ein oder anderen ist das Thema Vermarktung von Soja immer noch ein rotes Tuch. Wir von Holtmann Saaten möchten diesen Punkt für Sie gerne übernehmen. Sie bauen an, wir vermarkten. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass Sie unser Saatgut von Holtmann Saaten verwenden.

Soja mit Knöllchenbakterien

Wie gelangt der Luftstickstoff einer Leguminosen in den Boden?

Leguminosen sind die einzige Pflanzenfamilie, die Luftstickstoff an den Boden bindet. Für alle, die sich bisher gefragt haben, wie dieser komplizierte Vorgang funktioniert, hier eine Erklärung.

Pflanze und Bodenbakterien arbeiten zusammen wie ein Uhrwerk. Dadurch können 200 bis 400 kg Stickstoff pro Hektar aus der Luft über den Boden der Pflanze verfügbar gemacht werden.  

Bodenbakterien, hauptsächlich aus der Gattung Rhizobium oder Bradyrhizobium, müssen vorhanden sein, damit die Bohnen Stickstoff aus der Luft binden können. Jede Leguminosenart hat dabei ganz spezielle Bodenbakterien, die sich nur mit einem ganz spezifischen Bakterium binden.

Ein Teil davon kommt in fast allen heimischen Böden vor, wie zum Beispiel im Klee. Andere Bakterienstämme müssen mit jeder Saat erneut aufgebracht werden, normalerweise durch Beimpfen des Saatguts. Dies ist zum Beispiel bei Sojabohnen der Fall.

Bakterien binden molekularen Stickstoff (N2) und wandeln ihn in Ammoniak (NH3) und Ammoniumstickstoff (NH4+) um. Nun ist er für die Pflanze verwertbar.

Um die Bildung von Bakterien– und Pflanzengemeinschaften überhaupt zu ermöglichen, setzen Pflanzenwurzeln organische Verbindungen frei. Diese Sekrete ziehen Bakterien an.

Sie dringen in die Wurzeln ein und wachsen dort zu Knöllchen heran. Bei Sojabohnen sind sie rund und oval bei Klee. In ihnen stellt das Bakterium nun seinen Stoffwechsel um.

Nur Rhizobien besitzen das zur Stickstofffixierung notwendige Enzym Nitrogenase, Pflanzen nicht.

Dieses Enzym ist sehr sauerstoffempfindlich und wird bei zu hoher Konzentration abgebaut. Die Sauerstoffkonzentration muss also genau stimmen.

Die Aufgabe des Ausgleichs übernimmt die Pflanzenzelle: Sie bildet in den Knöllchen das eisenhaltige Eiweiß Leghämoglobin. Es ähnelt dem Hämoglobin, das Sauerstoff im menschlichen Blut bindet.

Wird ein Knötchen bei höchster Fixierungsaktivität mit dem Fingernagel geöffnet, ist es bei Sojabohnen Mitte Juni blutrot.

Der Einbau von Stickstoff in die Knöllchen ist sehr energieintensiv. Damit dieser Prozess funktioniert, versorgt die Pflanze die Bakterien mit Zucker, den sie bei der Photosynthese bildet. Im Gegenzug liefern die Bakterien Ammoniak, das schnell in Aminosäuren umgewandelt wird, ein wichtiges Element der Pflanzenernährung.

Stickstoffdüngung kann die Aktivität von Knöllchenbakterien verlangsamen. Damit alles funktioniert sollte der Boden genügend Phosphor, Kupfer und Molybdän enthalten.

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