Holtmann Saaten

Höchsterträge mit Mais erzielen? Teil 1: Mais-Typen

Maisfeld von oben

In unserer Maisreihe zum Thema Höchsterträge erzielen durchleuchten wir die einzelnen Maistypen, die Einsaat, die kritische Jugendphase, die Befruchtung und die Kornfüllung. Wenn wir die Pflanze verstehen, ist das der erste Schritt, um letztendlich hohe Erträge zu erzielen.

Immer wieder liest man, dass die Maissorte entscheidend für den erfolgreichen Anbau von Mais ist. Dabei fängt die Frage nach der optimalen Pflanze schon viel früher an: Bei dem richtigen Mais-Typ. Haben Sie schon den richtigen Typen gefunden? Oder lohnt es sich den Mais-Typ auf Ihrem Feld noch einmal zu hinterfragen?

Warum ist das Fachwissen gerade jetzt so wichtig?

Es gibt in unserem Job immer mehr Herausforderungen. Da kommt das detailgenaue Fachwissen in unserem anstrengenden Alltag oftmals zu kurz.

Dabei wird es immer wichtiger, um die aktuellen Problemstellungen zu meistern. Das sind zum einen die härteren Vorgaben seitens der Politik und Naturschutzes, aber auch der Druck der Verbraucher.

Der bürokratische Aufwand durch die neue GAP kann einen schon erdrücken während immer weniger Pflanzenschutzmittel erlaubt sind und es an bezahlbarem Düngemittel fehlt.

Der Klimaschutz lastet schwer auf unseren Schultern. Dabei sollten wir uns auf unsere Stärken, dem Fachwissen, berufen. Die Landwirtschaft hat sich schon immer den Herausforderungen gestellt und immer Lösungen gefunden.

maiskolben Hartmais

Welche Mais-Typen gibt es?

Grob zu unterscheiden ist der Mais in zwei Typen: den Hartmais (Flint oder Indurata-Sorten) und den Zahnmais (auch Dent oder Indenta). Es gibt auch Zwischensorten.

Der Hartmais wird vorwiegend als Silomais angebaut. Silomais wird zu circa 80 Prozent in Deutschland angebaut. Die Flint-Sorten kommen besser mit kühlen Temperaturen in der Jugendphase zurecht und mit langen Tagen. Sie werden meist in Norddeutschland und im Nordwesten angebaut. Er weist ein rundes und härteres Korn auf. Der weiche Mehlkörper ist rings von einer hornigen Schicht umgeben.

Dentmais, Maiskolben

Dent-Sorten findet man eher in Süddeutschland sowie in Gunstlagen im Osten. Diese Sorten sind stärkehaltiger. Seine Merkmale sind beispielsweise, dass seine Körner zwischen den hornigen Seiten weiches Nährgewebe besitzen. Diese mehlige Stärke trocknet bei der Abreife rasch ein. Das führt zu der typischen Einsenkung an der Kornspitze.

Inwiefern beeinflusst die Tageslänge die Mais-Entwicklung?

Generell wird das Wachstum von Mais nicht nur von den Temperatursummen bestimmt. Vielmehr wird es auch von der vorherrschenden Tageslänge gesteuert. Und zwar über Phytohormone. Das sind Botenstoffe, die unter anderem für das Pflanzenwachstum verantwortlich sind.

Die generativen Organe wie Maiskolben, Fahne und Rispe, also die der Maisblüte werden unter Langtagbedingungen gebildet. Der frühe Feldaufgang begünstigt daher vor allem die vegetative Maisentwicklung, sofern die Mindesttemperaturen gegeben sind.

Warum ist das so?

Bei kürzerer Tageslänge während des Feldaufgangs ist der Hellrot-Anteil des eingestrahlten Lichts höher. Hellrotes Licht ist kurzwelliges Licht. Späte Sorten sind stärker an kurzwelliges Licht, also an den Kurztag angepasst, als frühe Sorten. Deshalb reagieren frühe Sorten auch weniger stark auf Tageslängen.

Im Süden nimmt der Anteil des kurzwelligen Lichts zu. Deshalb sind dort die zuerst angelegten Internodien (blattlose Abschnitte der Sprossachse zwischen zwei Knoten) kürzer als im Norden, und zwar umso kürzer, je früher der Feldaufgang ist und umso intensiver die Strahlung während des Feldaufgangs ist.

Außerdem begünstigt es eine frühere Blüte im Süden und eine bessere Blütensynchronisierung. Die Kornfüllung beginnt auch früher.

Das ist auch der Grund dafür, das Dent-Sorten eher in Süddeutschland angebaut werden.

Starke, neue Sorten bei Holtmann Saaten

Wir bieten ein umfangreiches Sortiment an frühen, mittelfrühen und mittelspäten Sorten an. An dieser Stelle wollen wir nur ein paar Sorten hervorheben:

Zu unseren frühen Sorten gehören:

Lazulia HS (ca. FAO 170/180)

Diese Maissorte ist sehr frühreif (circa Anfang Juni) und liefert trotzdem ordentlich Energie und Kolben. Auf unserem Teststandort in Ochtrup beeindruckt diese Sorte durch hohen Wuchs, Gesundheit und guten Kolbenanteil. Testergebnisse von Praxisversuchen aus 2018 (EULV) zeigen Erträge von bis zu 18 t/ha TM.

Cekob Profi HS (ca. FAO 210)

Eine sehr ertragreiche Sorte erwartet Sie hier, mit hohen Energiegehalten. In den Praxisversuchen 2020 wurden bis zu 21,8 t/ha erreicht. 2019 sogar bis zu 26,8 t/ha. Wichtig: Cekob Profi HS wächst am besten auf mittleren und schweren Böden. Für sandige, leichte Böden ist diese Sorte eher nicht geeignet.

Kosynier HS (ca. FAO 220)

Diese Sorte ist sehr kolbenbetont und enorm trockentolerant. Seine Ertragskraft ist sehr hoch: bis zu 24,0 t/ha TM in 2019 und 20,1 t/ha in 2020. Diese Sorte ist ein Drei-Nutzungs-Typ: für Silage, Körnermais und als Energiemais.

Zu den mittelfrühen Sorten gehören unter anderem:

Drifter HS (ca. FAO 230)

Diese Sorte wächst einfach auf allen Standorten. In der Jugendentwicklung ist Drifter besonders schnell und die TM-Erträge können sich sehen lassen: bis zu 26,1 t/ha.

OLEO MIX Profi HS (ca. FAO 240)

Die neue Art Energiemais als Biogassubstrat. Sehr hohe Hektarerträge: bis zu 27,3 t/ha in 2019 und 24,5 t/ha Trockenmasse in 2020. Die Pflanzen sind großrahmig, massig und kräfti mit starker Resistenz gegen Krankheiten. Das Kolbenbild ist sehr gleichmäßig und die Kolben sind sehr groß und bis oben gefüllt. Die Energiewerte lassen sich sehen: bis zu 25.537 kwh(el) pro Hektar

NEU: OAMO MIX Profi HS (ca. FAO 250)

Diese Mischung aus einer sehr massewüchsigen Sorte mit einer sehr stressstabilen Sorte macht die Mischung zu einem Ertragsgaranten bei jeder Großwetterlage. Die Vorteile dieser neuartigen Futtersorten-Mischung als Mais-Saatgut sind:

  • Gesündere, standfestere Pflanzen
  • Sichere Erträge in jedem Jahr – egal welche Kapriolen das Wetter schlägt
  • Hoher Stärkegehalt und hohe Rohfaserwert

Zu den mittelspäten Sorten gehören außerdem:

Furman HS (ca. FAO K250/S260)

Furman HS liefert Spitzenerträge von bis zu 29,2 Tonnen Trockenmasse pro Hektar. Außerdem wächst es auf allen Standorten, bevorzugt aber mittlere und schwere Böden. Die Sorte bringt eine gute Silage-Qualität. Sie könne den Mais als energiereiches Futter oder als Biogassubstrat nutzen.

OSERO MIX (ca. FAO 280)

Die Vorteile von Futter-Sorten-Mischungen als Mais-Saatgut: Die Pflanzen sind gesünder, stabiler und liefern konstante Erträge, auch in schlechten Mais-Jahren. Der Mix hat einen sehr massebetonten und großrahmigen Wuchs (bis 3,80m). Im konventionellen Praxisversuch ernteten die Test-Experten bis zu 28,4 t/ha Trockenmasse.

Wenn Sie Ausschau nach spannenden Mais-Sorten halten, die günstig, trockentolerant, gesund, ertragreich und standfest sind, dann schauen Sie sich gerne alle unsere Sorten an: Übersicht Mais-Sorten Holtmann Saaten

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