Holtmann Saaten

Höchsterträge mit Mais erzielen? Teil 2: Mais-Einsaat und Wurzelwachstum

Maispflanze Wurzeln

In unserer Maisreihe zum Thema Höchsterträge erzielen durchleuchten wir die einzelnen Maistypen, die Einsaat, die kritische Jugendphase, die Befruchtung und die Kornfüllung. Wenn wir die Pflanze verstehen, ist das der erste Schritt, um letztendlich hohe Erträge zu erzielen.

Gesunde Pflanzen sind das A und O für den bestmöglichen Ertrag. Dazu benötigt man das Wissen über Saatzeitpunkt und -tiefe sowie wie das Wurzelwerk der Maispflanze funktioniert.

Wie ist die perfekte Bodentemperatur?

Mais ist wärmeliebend. Deshalb sollte die Bodentemperatur dauerhaft bei mindestens 9°C liegen. Denn ab dieser Temperatur fängt das Maiskorn an zu keimen.

Dazu misst man die Bodentemperatur in 5 cm Tiefe. Eine Einsaat bei 6°C sind auch möglich, wenn daraufhin eine Schönwetterphase mit wärmeren Temperaturen folgt.

Bodenstruktur

Die Bodenbearbeitung ist ein sehr sensibles Thema. Grundsätzlich ist sie unter trockenen Bodenbedingungen vorzunehmen. Die Ackerkrume sollte dabei nicht zu stark verdichtet werden, da dies nur unnötig das Wachstum und die Nährstoffaufnahme hemmt.

Ziel der Saatbettbereitung ist die gute Durchlüftung, eine damit verbundene Bodenerwärmung und eine bessere Wasserleitfähigkeit.

Außerdem sollte vermieden werden, den Boden vor dem Säen für längere Zeit unbedeckt zu belassen. Hierdurch könnten nämlich Bodenkrümel der oberen Schicht witterungsbedingt verloren gehen.

Maisfeld Sonnenuntergang

Wie tief wird Mais gesät?

Bei Mais liegt die ideale Tiefe zur Saatgutablage bei etwa 4 bis 6 Zentimetern. Denn dann liegt es auf der wasserführenden Bodenschicht. So wird das Korn gut versorgt und kann seine Wurzeln optimal ausbilden.

Ausnahmen gelten bei folgenden Begebenheiten:

Bei schweren Böden sollte dabei, aufgrund einer schlechteren Erwärmbarkeit, eine Tiefe von 4 Zentimetern gewählt werden. Bei leichteren Böden ist meist eine Tiefe von 6 Zentimetern ideal.

Soll auf der Fläche durch Blindstriegeln außerdem Unkraut minimiert werden, ist eine Tiefe von 5 Zentimetern ratsam. Außerdem empfiehlt es sich dann, wenn Krähen häufiger Probleme verursachen, den Mais etwas tiefer zu legen.

Wird das Korn in mehr als 8 cm Tiefe abgelegt, so kann es zu schwacher Triebkraft, Verschlämmung und Kälte kommen, die den Ertrag aufgrund von Pflanzenausfällen schmälert.

Hingegen kann eine flachere Ablage von weniger als 3 cm zu fehlendem Keimwasser und verminderter Standfestigkeit kommen. Die Kronenwurzeln bilden sich schlechter aus. Ein Fehlstellen kann dann nicht kompensiert werden. Die Blütensynchronisation kann vermindert werden und damit auch die Bekörnung der Kolben.

Wie wachsen Wurzeln?

Mais ist ein Tiefwurzler. Zuerst bildet die Maispflanze eine primäre Keimwurzel. Sie ist verantwortlich für die Aufnahme von Wasser.

Nach der Keimscheide bilden sich dann sekundäre Keimwurzeln. Durch Bodenfrost können diese schwach werden oder sogar absterben. Ein verzögertes Auflaufen kann die Folge sein und eine anschließende Stressempfindlichkeit in der Jugendphase.

Genau deshalb ist es wichtig das Wetter in den nächsten 2 Wochen nach Einsaat im Auge zu behalten. Denn der Abbau von Wurzeln kann durch Kälte, Verschlämmungen oder nasse Böden gefördert werden.

Die Kronenwurzeln werden nach Auflaufen gebildet. Wenn sich ein neues Blatt bildet, formt sich auch ein neuer Knoten, Nodium genannt. Und daraus wachsen weitere Kronenwurzeln. Es bilden sich bis zu fünf Nodien.

Die Kronenwurzeln wachsen von dort aus im 45-Grad-Winkel in den Boden, teilweise auch in den Unterboden. Durch sie wird die Maispflanze mit Nährstoffen und Wasser versorgt.

An den oberirdischen Nodien, also vom ersten bis dritten Knoten, bilden sich auch Kronenwurzeln, die auch als Luft- oder Stützwurzeln bekannt sind.

Von dort können sie auch in den Boden wachsen und sorgen für genügend Stand, aber auch später für die Nährstoff- und Wasserversorgung.

Mais wurzelt in Abhängigkeit von Bodenart und Nährstoffangebot sowohl flach als auch tief. Die seitliche Ausdehnung der Wurzeln reicht bis zu einem Meter. Maiswurzeln können bis zu 2,5 Metern tief ins Erdreich wachsen. Die Feinwurzeln der Maispflanze sind eher grob und eignen sich deshalb eher schlecht Nährstoffe an. Das kann bei Phosphor besonders der Fall sein.

Starke, neue Sorten bei Holtmann Saaten

Wir bieten ein umfangreiches Sortiment an frühen, mittelfrühen und mittelspäten Sorten an. An dieser Stelle wollen wir nur ein paar Sorten hervorheben:

Zu unseren frühen Sorten gehören:

Lazulia HS (ca. FAO 170/180)

Diese Maissorte ist sehr frühreif (circa Anfang Juni) und liefert trotzdem ordentlich Energie und Kolben. Auf unserem Teststandort in Ochtrup beeindruckt diese Sorte durch hohen Wuchs, Gesundheit und guten Kolbenanteil. Testergebnisse von Praxisversuchen aus 2018 (EULV) zeigen Erträge von bis zu 18 t/ha TM.

Cekob Profi HS (ca. FAO 210)

Eine sehr ertragreiche Sorte erwartet Sie hier, mit hohen Energiegehalten. In den Praxisversuchen 2020 wurden bis zu 21,8 t/ha erreicht. 2019 sogar bis zu 26,8 t/ha. Wichtig: Cekob Profi HS wächst am besten auf mittleren und schweren Böden. Für sandige, leichte Böden ist diese Sorte eher nicht geeignet.

Kosynier HS (ca. FAO 220)

Diese Sorte ist sehr kolbenbetont und enorm trockentolerant. Seine Ertragskraft ist sehr hoch: bis zu 24,0 t/ha TM in 2019 und 20,1 t/ha in 2020. Diese Sorte ist ein Drei-Nutzungs-Typ: für Silage, Körnermais und als Energiemais.

Zu den mittelfrühen Sorten gehören unter anderem:

Drifter HS (ca. FAO 230)

Diese Sorte wächst einfach auf allen Standorten. In der Jugendentwicklung ist Drifter besonders schnell und die TM-Erträge können sich sehen lassen: bis zu 26,1 t/ha.

OLEO MIX Profi HS (ca. FAO 240)

Die neue Art Energiemais als Biogassubstrat. Sehr hohe Hektarerträge: bis zu 27,3 t/ha in 2019 und 24,5 t/ha Trockenmasse in 2020. Die Pflanzen sind großrahmig, massig und kräfti mit starker Resistenz gegen Krankheiten. Das Kolbenbild ist sehr gleichmäßig und die Kolben sind sehr groß und bis oben gefüllt. Die Energiewerte lassen sich sehen: bis zu 25.537 kwh(el) pro Hektar

NEU: OAMO MIX Profi HS (ca. FAO 250)

Diese Mischung aus einer sehr massewüchsigen Sorte mit einer sehr stressstabilen Sorte macht die Mischung zu einem Ertragsgaranten bei jeder Großwetterlage. Die Vorteile dieser neuartigen Futtersorten-Mischung als Mais-Saatgut sind:

  • Gesündere, standfestere Pflanzen
  • Sichere Erträge in jedem Jahr – egal welche Kapriolen das Wetter schlägt
  • Hoher Stärkegehalt und hohe Rohfaserwert

Zu den mittelspäten Sorten gehören außerdem:

Furman HS (ca. FAO K250/S260)

Furman HS liefert Spitzenerträge von bis zu 29,2 Tonnen Trockenmasse pro Hektar. Außerdem wächst es auf allen Standorten, bevorzugt aber mittlere und schwere Böden. Die Sorte bringt eine gute Silage-Qualität. Sie könne den Mais als energiereiches Futter oder als Biogassubstrat nutzen.

OSERO MIX (ca. FAO 280)

Die Vorteile von Futter-Sorten-Mischungen als Mais-Saatgut: Die Pflanzen sind gesünder, stabiler und liefern konstante Erträge, auch in schlechten Mais-Jahren. Der Mix hat einen sehr massebetonten und großrahmigen Wuchs (bis 3,80m). Im konventionellen Praxisversuch ernteten die Test-Experten bis zu 28,4 t/ha Trockenmasse.

Wenn Sie Ausschau nach spannenden Mais-Sorten halten, die günstig, trockentolerant, gesund, ertragreich und standfest sind, dann schauen Sie sich gerne alle unsere Sorten an: Übersicht Mais-Sorten Holtmann Saaten

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