Holtmann Saaten

Der Alleskönner: Gras als Untersaat im Mais

Mais mit Untersaat

Eine Untersaat in Mais wird viel diskutiert. Sie birgt viele Vorteile: So schützt sie den Boden und versorgt gleichzeitig Rinder und liefert Biogas. So waren 2017 circa 54 Prozent der gesamten avisierten Maisanbaufläche mit einer Untersaat oder Zwischenfrüchten geschützt.

Was aber muss man für eine erfolgreiche Untersaat beachten? Wie sind die Vorteile insgesamt?

Unkrautbekämpfung im Mais

Die Unkrautbekämpfung im Mais wird anspruchsvoller. Ausreichend Wirkstoffe sind verfügbar, aber immer mehr werden verboten.

Dabei ist Unkraut in der Jugendphase besonders bei leichten, schnell austrocknenden Böden und generell für Jahre mit zu wenig Regen, ein Problem.

Hier kann eine Mais-Untersaat eine echte Alternative sein.

Eine Mais-Untersaat bietet viele Vorteile:

  • Sie fördert die Bodenfruchtbarkeit, verbessert die Humusbilanz
  • Boden wird gut durchwurzelt, bietet Erosionsschutz
  • Bindet überschüssigen Stickstoff und optimiert die N-Bilanz
  • Nahrung für Regenwürmer
  • Staunässe wird durch das dichte Wurzelsystem schnell in den Boden geleitet
  • Als Gründünger nutzbar
  • Gutes Jugendwachstum
  • Als Kosubstrat für die Biogasanlage geeignet
  • Als Gründünger vor der nächsten Saat nutzbar
  • Wächst lange in den Herbst hinein
  • Schneller Wachstumsstart im Frühjahr
  • Greening-Auflagen zu erfüllen
  • Verdichtungsschäden bei der Ernte werden reduziert

Was muss man bei einer Untersaat beachten?

Aussaat

Der Mais sollte eine Wuchshöhe von circa 50 bis 70 cm erreicht haben, bevor man mit der Aussaat beginnt. Wählt man doch ein Herbizid, so muss es sicher wirken und gleichzeitig verträglich für die Gräser sein. Herbizidmaßnahmen müssen mindestens 10 Tage vorher erfolgt sein und das mit einem reduzierter Gräsersulfonylmenge.

Saatmischungen

Welche Untersaat-Arten passen können, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem die Nachfrucht und die Frage, wie lange die Untersaat nach der Maisernte noch steht, sind relevant. Bei der Auswahl sollte man aber auch die Bodenbearbeitung mitberücksichtigen, die notwendig ist, um die Untersaat nach der Ernte wieder vollständig wegzubekommen.

Je größer der Anteil von Welschem und Bastardweidelgras und im Umkehrschluss je weniger Deutsches Weidelgras gesät wird, desto kräftiger ist der Aufwuchs der Untersaat. Die Durchwurzelung ist bei den Mischungen vergleichbar, der Masseertrag aber nicht.

Das kann folgendes bedeuten: Ein geringerer Aufwuchs kann leichter vor der nächsten Aussaat umgeackert werden. Doch mastigere Sorten können im Vergleich noch etwas mehr des Stickstoffs über den Winter transportieren.

Geschätzt 40 bis 60 kg/ha Stickstoff haben die Gräser bis dahin aufgenommen, das entspricht einem Wert von ungefähr 40 bis 60 Euro für den eingesparten Dünger und beinahe die Kosten der Untersaat.

Wasserversorgung

Bei einem Jahresniederschlag von durchschnittlich 900 Litern sollte man eine Untersaat ausprobieren. Bei Durchschnittswerten unter 750 Litern eher nicht.

Greening

Agrarumweltmaßnahmen, Greening und Förderprogrammme in Wasserschutzgebieten unterstützen Untersaaten. Allerdings darf kein Klee in den Gräsermischungen enthalten sein. Außerdem ist aufgrund der langsamen Jugendentwicklung und der schwachen Massenbildung dieser Kleearten nicht wirklich ein optimaler Bestand im Herbst zu erwarten. Darunter leiden dann die Befahrbarkeit und die Toleranz für zu starke Strohbedeckung nach der Körnermaisernte.

Herbizide und Untersaaten unter der Lupe

Für die Jugendphase im Maisanbau sind bisher keine Untersaat- Arten bekannt oder erprobt, die schneller als Melde oder Hirse wachsen und diese daher unterdrücken würden. Deshalb ist der Einsatz von Herbiziden oftmals unvermeidbar.

Je kürzer der Abstand zwischen Grasaussaat und der Herbizidbehandlung, desto größer ist das Schädigungsrisiko für die Untersaat. Das gilt in erster Linie für Mittel mit bodenwirksamen Anteilen (wie Gardo Gold, Dual Gold, Successor T).

Hier dürfen maximal 30 Prozent der zugelassenen Aufwandmenge zum Einsatz kommen, sonst drohen erhebliche Schäden bei der Untersaat. Damit grenzt sich die Mittel- und Mengenwahl gegen Unkräuter und Hirsen bei Untersaaten deutlich ein.

Unkrautwirksame Herbizide wie B 235 und Peak verursachen keine Verträglichkeitsprobleme.

Neue Ergebnisse zeigen: Auch Dicamba-haltige Produkte wie Arrat und Mais Banvel sind möglich. Die hirsewirksamen Triketone wie Sulcogan, Callisto und Laudis ergänzen die Herbizidpalette.

Gräserwirksame Sulfonyle schließen die Wirkungslücken bei Borstenhirse, Einjähriger Rispe und Quecken. Aufgrund einer teilweisen Bodenwirkung dieser blattaktiven Mittel sollten zwischen letzter Herbizidanwendung und der Grasaussaat mindestens zwei bis drei Wochen liegen.

Maister Power ist für Untersaaaten nicht verträglich. Es läuft also meist auf eine zweimalige Behandlung mit weidelgrasverträglichen blattaktiven Mitteln hinaus.

Technik für Untersaaten in Mais

Diese Techniken haben sich bei der Untersaat durchgesetzt: Neben dem Streuverfahren mittels Pneumatikstreuer sorgt eine kombinierte Ausbringung mit einer Güllegabe oder mit einer Hackmaßnahme für sicheren Aufgang.

Über das kombinierte Ausbringen mit der Hacke lässt sich zudem die Saatmenge deutlich reduzieren. Die Gebrauchsanweisung der Mittel ist unbedingt zu beachten.

Saatmengen für die Untersaat

Für Weidelgras-Untersaat in stehendem Mais, werden folgende Saatmengen empfohlen:

·        Streuen/Gülletechnik: 12 bis 15 kg/ha

·        Kombinierte Ausbringung mit Hacke: 8 bis 10 kg/ha

Fazit

Gras als Untersaat in Mais ist kein Allheilmittel. Aber sie bieten pflanzenbauliche Vorteile, die langfristig von Nutzen sind. Das erkennen auch immer mehr Landwirte.

Generell ist eine Untersaat kostengünstig. Insbesondere, wenn der Vorfruchtwert oder Einbußen durch Unkräuter monetär berücksichtigt werden. Für die Bodenfruchtbarkeit sind Untersaaten ein echtes Plus, solange es gelingt, sie wie eine Hauptkultur zu etablieren. Dafür sollten sie auch fest in die Fruchtfolge eingeplant werden.

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